Snacks und Hygiene: Damit der Biss ins Brötchen ein Genuss bleibt
Aus dem geregelten Tagesablauf wird immer mehr ein ungeregelter. Snacks verdrängen die Hauptmahlzeiten, und gegessen wird zunehmend außer Haus. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Nestlé-Studie 2011, für die vier namhafte Marktforschungsunternehmen mehr als 10.000 Deutsche befragten. Aber Achtung: Der Griff zum belegten Brötchen kann Gefahren bergen.
Seit 2009 ist der Anteil der Personen, deren Tagesablauf ständig oder zumindest gelegentlich wechselt, weiter gestiegen. Hauptverantwortlich dafür ist das Berufsleben, das für viele einen geregelten Tagesrhythmus unmöglich macht. Diese Entwicklung hat das Ernährungsverhalten stark beeinflusst: Festgelegte Essenzeiten treten immer mehr in den Hintergrund. Laut der Nestlé-Studie essen 43 Prozent der Personen, die keinen geregelten Tagesablauf haben, dann, wenn sich gerade eine Möglichkeit ergibt, 31 Prozent bei Hungergefühl und nur 20 Prozent zu festgelegten Tageszeiten. Der Trend geht also eindeutig zu kleinen Snacks zwischendurch. Dies ist vor allem bei den Unter-30-Jährigen weit verbreitet – rund jeder Sechste ersetzt täglich oder fast täglich sogar eine Hauptmahlzeit durch einen Snack.
Der Griff zum Brötchen kann allerdings auf den Magen schlagen, wenn die Hände nicht sauber sind und Krankheitserreger in den Mund gelangen. Dagegen hilft nur gründliches Händewaschen – allerdings wird immer wieder Kritik an den Hygienezuständen in der Gastronomie laut. Ende 2009 zum Beispiel nahmen unabhängige Tester des Deutschen Instituts für Service-Qualität inkognito deutschlandweit die Filialen von 13 Restaurantketten mit Selbstbedienung oder Bedienung über die Theke unter die Lupe. Ergebnis: Bei jedem vierten Testbesuch war der Zustand der Waschräume nicht akzeptabel.
Auch Serviettenstapel, in die jeder hineingreift, sind ideale Orte für Keime, die von Gast zu Gast weitergegeben werden und ihren Weg auf die Mundschleimhäute finden.
Gastronomen, die sich auf die wachsende Zahl der Snack-Gäste einstellen, sind daher aufgerufen, die notwendige Hygiene zu garantieren. Dazu gehören passende Systemlösungen für die Waschräume und auch geschlossene Serviettenspender, bei denen immer nur die gerade benötigte Serviette angefasst wird. Die Hygienelösungen von Tork machen es einfach, den Gästen ein Gefühl von Sauberkeit und Hygiene zu geben – auch wenn es mittags schnell gehen muss.
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